Mi., 18.12.2024 , 17:14 Uhr

Regensburg/Syrien: Hoffnungen nach al-Assads Sturz

Nach über einem Jahrzehnt Bürgerkrieg in Syrien kam es Anfang Dezember zu einer Wende: Die Rebellen konnten die Kontrolle über das Land übernehmen und den Diktator Baschar al-Assad vertreiben. Millionen Syrerinnen und Syrer sowie die ganze Welt blicken gespannt auf die nächsten Entwicklungen.

Die Vorgeschichte: Über ein Jahrzehnt Bürgerkrieg

Der syrische Bürgerkrieg tobte über 13 Jahre. Während dieser Zeit starben mehr als eine halbe Million Menschen, und Millionen wurden zur Flucht gezwungen. Die Assad-Familie herrschte über fünf Jahrzehnte, zuletzt unter Baschar al-Assad, der die Menschen oft brutal unterdrückte.

Die Wende im Dezember

Am 8. Dezember brachten Rebellen die strategisch wichtige Stadt Homs im Westen Syriens unter ihre Kontrolle. Kurz darauf folgte die Befreiung der Hauptstadt Damaskus. Baschar al-Assad soll Berichten zufolge das Land verlassen haben. Die Ereignisse lösten im In- und Ausland große Emotionen aus: Syrer weltweit feiern die Entwicklung, viele können ihr Glück kaum fassen.

Wer sind die Rebellen?

Das Rebellenbündnis umfasst verschiedene Gruppen, wird jedoch maßgeblich von der islamistischen Organisation HTS (Hayat Tahrir al-Sham) angeführt. Unklar ist bislang, wie die Machtverteilung unter den Aufständischen erfolgen wird und ob eine einzelne Gruppe die Regierung übernimmt oder ein gemeinsames Gremium entsteht.

Stimmen aus der syrischen Gemeinschaft

Menschen wie Yasser Alkhilf, der 2014 nach Deutschland floh, verfolgen die Entwicklungen mit Hoffnung aber auch teils Unsicherheit. Die Zukunft Syriens bleibt ungewiss, während sich die Machtstrukturen neu formieren.

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