Für die Beschäftigten der Autoindustrie ist es aus Sicht der IG Metall kurz vor zwölf. Die Gewerkschaft hat deshalb am heutigen Tag in Bayern und ganz Deutschland zu Protesten aufgerufen. Im Mittelpunkt stehen der geplante Stellenabbau und weitere Sparmaßnahmen in der Branche.
Die IG Metall wirft den führenden deutschen Unternehmen der Autoindustrie vor, wichtige Entwicklungen verschlafen zu haben. Nun wollten die Unternehmen Geld sparen – nach Ansicht der Gewerkschaft vor allem auf Kosten zahlreicher Arbeitsplätze.
Neben dem drohenden Stellenabbau gibt es laut IG Metall weitere Gründe für die Beschäftigten, gegen die Pläne der Unternehmen zu protestieren.
Grundsätzlich stellt sich die Gewerkschaft nicht gegen Sparmaßnahmen. Die IG Metall fordert allerdings, zunächst bei Management und Bürokratie anzusetzen.
Kritisch sieht die Gewerkschaft dagegen Maßnahmen wie den Abbau von Stellen oder eine Abkehr von der 35-Stunden-Woche. Die positiven Auswirkungen solcher Einschnitte wären aus Sicht der IG Metall lediglich von kurzer Dauer.