Der sogenannte „Bauturbo“ sorgte am Donnerstagabend im Regensburger Stadtrat für eine intensive Debatte. Nach langen Diskussionen und mehreren Änderungsanträgen fand sich schließlich eine Mehrheit für die Umsetzung vor Ort.
Mit dem neuen Bundesgesetz soll der Wohnungsbau beschleunigt werden. Die Kommunen müssen selbst entscheiden, wie sie die Regelungen anwenden.
Durch den Beschluss ist es in Regensburg nun möglich, schneller neuen Wohnraum zu schaffen – etwa durch Nachverdichtung bei bestehenden Gebäuden. Ziel ist es, Planungsverfahren zu verkürzen und bürokratische Hürden abzubauen.
Der „Bauturbo“ gibt den Städten dafür mehr Handlungsspielraum bei der Genehmigung von Bauvorhaben.
Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Frage, bis zu welcher Größe der „Bauturbo“ angewendet werden darf. Die Verwaltung hatte ursprünglich vorgeschlagen, die Grenze bei 2.500 Quadratmetern Nettogeschossfläche zu ziehen.
Die Mehrheit im Stadtrat entschied sich jedoch für eine deutlich höhere Grenze: Künftig soll der „Bauturbo“ in Regensburg bei Bauvorhaben bis zu 7.000 Quadratmetern Nettogeschossfläche greifen können.
Mit dieser Entscheidung will die Stadt den Wohnungsbau spürbar beschleunigen und gleichzeitig die Verfahren vereinfachen.