Lange Zeit war auf dem Gelände der Prinz-Leopold-Kaserne in Regensburg ein klassischer Militärstandort untergebracht – mit Gebäuden für Soldaten, Logistik und Verwaltung. Im Jahr 2009 gab die Bundeswehr den Standort auf, die Stadt Regensburg kaufte das Areal. Seitdem entwickelt sich das Gelände Schritt für Schritt zu einem Innovationsquartier, das stetig wächst.
Nun wurde ein weiterer Meilenstein erreicht.
Auf dem Gelände der ehemaligen Prinz-Leopold-Kaserne fand der Spatenstich für ein neues Parkhaus statt. Dabei handelt es sich jedoch nicht um ein gewöhnliches Parkhaus. Geplant ist eines von insgesamt drei sogenannten „Mobility Hubs“, die das neue Quartier besonders machen sollen.
Oberbürgermeister Thomas Burger (SPD) betonte die Bedeutung des Projekts für die Stadt. Für ihn ist es das derzeit größte und wichtigste Vorhaben in Regensburg.
Die geplanten Mobility Hubs sollen mehr bieten als klassische Stellplätze für Autos. Vorgesehen ist unter anderem ein Fahrradverleih. In einem weiteren, bereits geplanten, aber noch nicht gebauten Parkhaus soll es sogar einen Lebensmittelhandel geben.
Damit setzt die Stadt beim neuen Quartier auf ein modernes Mobilitätskonzept, das unterschiedliche Verkehrsmittel und Angebote bündelt.
Das Projekt hat ein Investitionsvolumen von 12,5 Millionen Euro. Die Fertigstellung des ersten Mobility Hubs ist für Spätsommer 2027 vorgesehen.
Mit dem Spatenstich ist nun ein weiterer Schritt für die Entwicklung des Innovationsquartiers auf dem Gelände der ehemaligen Prinz-Leopold-Kaserne in Regensburg getan.