Auf dem früheren Postblock-Gelände in Regensburg baut das Immobilienzentrum Regensburg ein neues Wohnquartier mit 274 Wohnungen. Mehr als die Hälfte davon wird öffentlich gefördert. Der erste Bauabschnitt soll bezahlbaren Wohnraum mit Mieten von 7 bis 8 Euro pro Quadratmeter schaffen.
Neues Wohnquartier für 90 Millionen Euro
Mit dem symbolischen ersten Spatenstich hat die Umsetzung des Wohnbauprojekts „Postblock“ offiziell begonnen. Auf der derzeit knapp 10.000 Quadratmeter großen Freifläche soll in den kommenden Jahren ein neues Wohnquartier entstehen.
Insgesamt werden rund 90 Millionen Euro investiert. Geplant sind 274 Wohneinheiten, von denen 52 Prozent öffentlich gefördert werden.
107 geförderte Wohnungen im ersten Bauabschnitt
Im ersten Bauabschnitt entstehen 107 geförderte Wohnungen. Für diese Wohnungen ist eine Miete von 7 bis 8 Euro pro Quadratmeter vorgesehen.
Das Projekt soll damit für Entlastung auf dem angespannten Regensburger Wohnungsmarkt sorgen. Gerade angesichts steigender Mieten und Baukosten spielt öffentlich geförderter Wohnraum in Regensburg eine wichtige Rolle.
Freistaat, Stadt und Unternehmen arbeiten zusammen
Das Wohnbauprojekt wird gemeinsam vom Freistaat Bayern, der Stadt Regensburg, Finanzierungspartnern und privaten Unternehmen umgesetzt.
Die Zusammenarbeit soll es ermöglichen, trotz steigender Baukosten neue und bezahlbare Wohnungen zu bauen. Der Spatenstich gilt deshalb als wichtiges Signal für den weiteren Wohnungsbau in Regensburg.
Tiefgarage und Sanierung bestehender Gebäude geplant
In weiteren Bauabschnitten ist der Bau einer Tiefgarage vorgesehen. Außerdem sollen die bestehenden Gebäude in der Furtmayrstraße saniert werden.
Bis Ende 2028 soll das gesamte Areal bezugsfertig sein. Mit dem neuen Wohnquartier wird das traditionsreiche Gelände des ehemaligen Postblocks umfassend weiterentwickelt.