Do., 23.04.2026 , 16:02 Uhr

Regensburg: So sieht es eine Woche nach dem Großbrand bei Kernschrott Recycling aus

Die Bilder vom vergangenen Freitag haben sich vielen Menschen in Regensburg eingebrannt. Eine schwarze Rauchsäule war im gesamten Stadtgebiet sichtbar. In einem Recyclingbetrieb im Regensburger Stadtosten war beim Zerlegen eines Autos ein Feuer ausgebrochen, das schließlich auf die Halle übergriff. Knapp eine Woche später zeigt sich vor Ort das ganze Ausmaß der Schäden.

Großeinsatz im Regensburger Stadtosten

Mehrere Feuerwehren waren im Einsatz – von der Berufsfeuerwehr Regensburg bis hin zu Wehren aus dem Landkreis. Schon die Vielzahl der Einsatzkräfte machte deutlich: Dieser Brand in einem Recycling-Betrieb war alles andere als alltäglich.

Deutliche Schäden bei Kernschrott Recycling

Bei der betroffenen Firma Kernschrott Recycling sind die Folgen des Feuers unübersehbar. Autowracks sind durch die enorme Hitze zu regelrechten Skulpturen verschmolzen. Ein Teil des Dachs ist eingestürzt.

Eine Brandversicherung hatte das Unternehmen nicht abgeschlossen. Wie hoch der Schaden ist, steht derzeit noch nicht fest. Aktuell wird geprüft, ob beschädigte Maschinen möglicherweise repariert werden können.

Brandursache weiter unklar

Am Montag untersuchten Brandermittler der Polizei die Halle. Eine genaue Ursache ließ sich nicht mehr feststellen. Nach bisherigen Erkenntnissen brach das Feuer bei Arbeiten aus.

Betrieb läuft weiter

Eine erste Konsequenz aus dem Brand hat das Unternehmen bereits gezogen. Bis die Halle wieder genutzt werden kann, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen. Der Betrieb bei Kernschrott Recycling läuft dennoch normal weiter.

Glück im Unglück: Die drei Arbeiter, die noch versucht hatten, das Feuer zu löschen, blieben unverletzt und sind inzwischen wieder regulär im Einsatz.

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