Wochenlange Hitze und Dürre setzen der Natur in Regensburg sichtbar zu. Im Herzogspark ist in der vergangenen Woche ein größerer Ast eines Götterbaums abgebrochen und auf eine Parkbank gestürzt. Verletzt wurde niemand. Nach einer einwöchigen Sperrung ist der Park inzwischen wieder geöffnet.
Ast stürzt auf Parkbank
Eigentlich gilt der Götterbaum als besonders widerstandsfähig gegen Trockenheit und kommt mit heißen Standorten gut zurecht. Doch auch der Baum im Regensburger Herzogspark zeigt inzwischen Folgen des Extremwetters.
In der vergangenen Woche brach ein Ast mit einem Durchmesser von gut 20 Zentimetern ab und stürzte auf eine Parkbank. Zwei Schnittstellen am Baum zeugen noch von dem Vorfall.
Hitze stresst die Bäume
Bei dem Vorfall handelt es sich um einen sogenannten Grünastbruch. Er zeigt, wie sehr die anhaltende Hitze und Trockenheit auch robuste Bäume belasten können. Flora und Fauna leiden nach den vergangenen heißen und trockenen Wochen sichtbar unter den Wetterbedingungen.
Glücklicherweise wurde bei dem Astbruch im Herzogspark niemand verletzt. Dennoch blieb der Park anschließend eine Woche lang gesperrt.
Herzogspark nach Kontrollen wieder geöffnet
Während der Sperrung untersuchten Baumpfleger die Bäume im Herzogspark. Inzwischen ist die Anlage im Regensburger Westen wieder für Besucher geöffnet. Eine Gefahr für Besucher besteht nicht.
Passend zur Wiedereröffnung hat der Herzogspark außerdem neue Schilder bekommen. Sie sollen dem Park ein einheitliches Erscheinungsbild verleihen.
Trotz der Pflege bleiben die Auswirkungen der Hitze in Regensburg deutlich sichtbar. Selbst Bäume, die eigentlich gut mit Trockenheit zurechtkommen, bekommen unter den aktuellen Bedingungen Probleme.