Der geplante Hochwasserschutz für den Unteren Wöhrd in Regensburg beschäftigt Behörden und Anwohner schon seit Jahren. Während Befürworter einen möglichst schnellen Schutz der Donauinsel fordern, gibt es auch deutliche Kritik an den bisherigen Plänen. Inzwischen sind die Planungen abgeschlossen und das Planfeststellungsverfahren läuft.
Der geplante Hochwasserschutz am Unteren Wöhrd füllt mittlerweile viele Aktenordner. Die konkreten Planungen laufen bereits seit Jahren. Auf der Nordseite der Insel wird der Hochwasserschutz allerdings schon deutlich länger berücksichtigt.
So sind auch die dort in den vergangenen Jahren entstandenen Wohnhäuser Teil des Hochwasserschutzes. Damit stehen bereits weite Teile des oberirdischen Schutzes.
Ein wesentlicher Teil der noch notwendigen Arbeiten ist von außen später kaum zu sehen. Der Hauptteil des Hochwasserschutzes soll unterirdisch entstehen. Grund dafür ist die Beschaffenheit des Untergrunds am Unteren Wöhrd.
Nach Angaben des Wasserwirtschaftsamts ist eine Untergrundabdichtung für den Hochwasserschutz unverzichtbar.
Die geplanten Arbeiten haben auch Auswirkungen auf den Baumbestand der Donauinsel. Eine gewisse Zahl an Bäumen muss für den Bau des Hochwasserschutzes weichen. Diese Bäume sollen anschließend ersetzt werden.
Gleichzeitig sollen durch den differenziert geplanten Hochwasserschutz mehrere Hundert Bäume erhalten und geschützt werden.
Die Planungen für den Hochwasserschutz am Unteren Wöhrd sind inzwischen abgeschlossen. Aktuell läuft das Planfeststellungsverfahren.
Unabhängig davon bleibt das Vorhaben umstritten. In Regensburg gibt es sowohl Befürworter als auch Gegner der geplanten Maßnahmen. Wann der Hochwasserschutz tatsächlich gebaut werden kann, ist derzeit noch unklar.