Am BMW-Standort Regensburg ist der Startschuss für eine neue Ära in der Intralogistik gefallen. Künftig setzt der Autobauer bei seiner Flotte verstärkt auf Wasserstoff. Gemeinsam mit dem bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger wurde das Projekt offiziell vorgestellt.
Bei dem Termin betankte Hubert Aiwanger einen Stapler mit Wasserstoff. Der Vorgang ähnelt dem Tanken eines herkömmlichen Fahrzeugs und ist innerhalb kurzer Zeit abgeschlossen.
Bislang wurden die Fahrzeuge der Intralogistik mit Elektroantrieb betrieben. Dabei mussten die Batterien teilweise ein- bis zweimal pro Schicht gewechselt werden. Durch den Einsatz von Wasserstoffantrieben können die Fahrzeuge deutlich schneller wieder eingesetzt werden.
Der bayerische Wirtschaftsminister ließ sich die neue Technologie im BMW-Werk Regensburg ausführlich vorstellen. Die Verantwortlichen präsentierten die Vorteile des Systems und die geplante Weiterentwicklung der Wasserstoff-Infrastruktur am Standort.
Für BMW ist die Einführung der wasserstoffbetriebenen Fahrzeuge ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft. Die Umstellung der Intralogistikflotte soll schrittweise erfolgen.
Das Ziel steht bereits fest: Bis zum Jahr 2031 will BMW die gesamte Intralogistikflotte am Standort von Strom- auf Wasserstoffantrieb umstellen. Damit setzt das Unternehmen auf eine nachhaltige und zugleich effiziente Lösung für die interne Logistik.