Der Automobilzulieferer Schaeffler plant ein weiteres Sparprogramm. Europaweit sollen 3.460 Stellen wegfallen, davon rund 2.660 in Deutschland. Auch der Standort Regensburg ist betroffen. Hier könnten insgesamt 113 Arbeitsplätze wegfallen.
Nach Angaben der IG Metall sind am Standort Regensburg Anpassungen in der Forschung und Entwicklung sowie in der Verwaltung geplant. Insgesamt könnten dadurch 113 Stellen wegfallen.
Die Gewerkschaft fordert von Schaeffler zunächst ein klares Zukunftskonzept. Dieses soll konkrete Investitionen und langfristige Perspektiven für die heimischen Standorte enthalten.
Aus Sicht der IG Metall muss das Unternehmen zunächst darlegen, wie es die Zukunft der Standorte sichern will. Erst wenn ein entsprechendes Konzept vorliegt, könne über einen möglichen Stellenabbau gesprochen werden.
Mit dem geplanten Sparprogramm verfolgt Schaeffler ein klares finanzielles Ziel: Bis zum Jahr 2030 will der Automobilzulieferer jährlich 300 Millionen Euro einsparen. Europaweit sollen dafür 3.460 Stellen wegfallen, rund 2.660 davon in Deutschland.