Seit elf Jahren lebt Sascha auf der Straße, jetzt will er in Regensburg einen neuen Anfang wagen. Mit Unterstützung der Caritas versucht er, sein Leben zu verändern – ein schwieriger Weg, aber vielleicht einer mit Perspektive.
Sascha ist obdachlos seit seinem 17. Geburtstag. Damals verließ er nach einem Streit mit seinen Eltern sein Zuhause in Nordrhein-Westfalen. Seitdem lebt er ohne festen Wohnsitz – mittlerweile seit elf Jahren. Er machte sich zu Fuß auf den Weg – von Emden nach Regensburg. In der Stadt angekommen, hat er zunächst eine verregnete Nacht im Freien verbracht, bevor er eine Notunterkunft für Obdachlose aufsuchte.
Trotz vieler Rückschläge zeigt sich Sascha heute entschlossen. Er will nicht länger weiterziehen, wie er es früher getan hat. Stattdessen hofft er auf eine feste Unterkunft, idealerweise ein WG-Zimmer oder eine Wohnung. Dafür braucht er allerdings einen festen Job – der erste Schritt in Richtung Stabilität. Dabei wird er von der Caritas in Regensburg unterstützt.
Saschas Geschichte steht exemplarisch für viele ähnliche Lebenswege obdachloser Menschen. Doch sie zeigt auch, dass mit Hilfe und dem Willen zur Veränderung ein neuer Anfang möglich ist. Wie es für Sascha weitergeht, berichtet TVA morgen im Journal sowie in der Mediathek.