Die Odessa-Ring in Regensburg gehört zu den wichtigsten Verkehrsachsen der Stadt. Täglich nutzen mehrere Zehntausend Fahrzeuge die Donauquerung. Doch ab der kommenden Woche müssen sich Autofahrer auf Einschränkungen einstellen. Grund sind umfangreiche Sanierungsarbeiten an den insgesamt zehn Brücken entlang des Odessa-Rings.
Bei den Brücken der Osttangente müssen die sogenannten Übergangskonstruktionen ausgetauscht werden. Der Verschleiß an den Bauteilen ist deutlich sichtbar. Nach Angaben der Verantwortlichen sind die Arbeiten dringend notwendig, um Folgeschäden an den Brückenbauwerken zu verhindern.
Die Bauarbeiten beginnen am kommenden Montag und erstrecken sich über eine Strecke von rund drei Kilometern.
Die Maßnahme wird in zwei Abschnitte aufgeteilt. Im Jahr 2026 wird zunächst der Bereich zwischen der Landshuter Straße und der Straubinger Straße saniert.
Im Jahr 2027 soll anschließend der zweite Abschnitt bis auf Höhe des Baseball-Stadions folgen.
Ganz ohne Auswirkungen auf den Verkehr wird die Sanierung nicht möglich sein. Autofahrer müssen während der Bauzeit mit Einschränkungen rechnen.
Zusätzlich sind im August an mehreren Wochenenden Vollsperrungen vorgesehen. Dadurch sollen bestimmte Arbeiten schneller und sicherer durchgeführt werden können.
Neben dem Austausch der Übergangskonstruktionen ist teilweise auch eine Erneuerung der Asphaltdecke geplant. Für die komplette Sanierung der wichtigen Donauquerung werden insgesamt rund 5,5 Millionen Euro investiert.
Die Arbeiten sollen dazu beitragen, die Verkehrssicherheit und die langfristige Nutzbarkeit des Odessa-Rings in Regensburg zu sichern.