Do., 10.07.2025 , 13:09 Uhr

Regensburg-Sallern: Hochwasserschutz kommt – aber erst 2026

Seit Jahren wird geplant und gebaut – nun ist klar: Der Hochwasserschutz für Sallern soll im Frühjahr oder Sommer 2026 fertig sein. Über 10 Millionen Euro fließen in das Projekt, das rund 100 Gebäude schützen soll.

Zehn Jahre Planung, Baustopp und nun ein Ziel

Im Regensburger Stadtteil Sallern laufen seit mittlerweile zehn Jahren die Planungen und Arbeiten für den baulichen Hochwasserschutz. Dabei war der Bedarf spätestens beim Hochwasser 2023 deutlich spürbar: Auch das Gelände des SV Sallern war betroffen – obwohl die Schutzmaßnahmen ursprünglich längst umgesetzt sein sollten.

Ein geplanter Damm und eine Hochwasserschutzmauer wurden jedoch vom Wasserwirtschaftsamt Regensburg 2023 gestoppt – es fehlte an finanziellen Mitteln. Erst im April 2024 wurde das Projekt wieder aktiviert. Nun soll der Schutz bis spätestens Sommer 2026 stehen.

Über 10 Millionen Euro für Damm und Mauer

Die geplanten Maßnahmen kosten über 10 Millionen Euro. Nach Angaben des Wasserwirtschaftsamts Regensburg sollen dadurch rund 100 Gebäude dauerhaft vor Hochwasser geschützt werden.

Im Bereich der Sallener Sportplätze entsteht eine Kombination aus Dämmen und einer Schutzmauer, die auch optisch in die Umgebung passen soll. „Wir versuchen, das möglichst gut ins Landschaftsbild zu integrieren“, sagt Rainer Zimmermann, stellvertretender Leiter des Wasserwirtschaftsamts Regensburg.

Schwieriger Bauabschnitt entlang des Regens

Die Projektleitung steht vor einigen Herausforderungen: Der zu bebauende Abschnitt entlang des Flusses ist rund 750 bis 800 Meter lang und technisch anspruchsvoll. Dennoch sei die Umsetzung machbar – so Zimmermann.

Nach Abschluss der Bauarbeiten in Sallern soll der Fokus laut Stadt Regensburg wieder auf andere Stadtteile gelenkt werden, in denen ebenfalls Handlungsbedarf beim Hochwasserschutz besteht.

Mehr als nur Schutz: Neue Sportanlagen geplant

Zwischen dem geplanten Hochwasserschutz und dem Regen sollen künftig neue Sportflächen entstehen – unter anderem für den SV Sallern und eine städtische Sportanlage. Die Maßnahmen sollen also nicht nur schützen, sondern auch der Freizeitgestaltung im Stadtteil zugutekommen.

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