In Regensburg steht seit heute ein Mann vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, zusammen mit drei anderen Männern im Rahmen einer angeblichen Kontrolle einen Bus auf der A93 überfallen zu haben.
Die Anklage gegen den Mann lautet auf räuberischen Angriff auf Kraftfahrer, besonders schweren Raub und besonders schwere räuberische Erpressung. Der Prozess findet in Regensburg statt.
Im Oktober 2025 haben falsche Kontrolleure einen Bus auf der Autobahn bei Aiglsbach gestoppt und die Passagiere ausgeraubt. Nur wenige Tage später konnte ein Tatverdächtiger festgenommen werden.
Laut Anklage hatten die vier Tatverdächtigen gewusst, dass in solchen Reisebussen öfter Geld aus Drogengeschäften albanischer Drogenhändler transportiert wird. Deshalb hätten sich die Männer laut Anklage zu dem Überfall entschlossen.
Unklar ist, ob der jetzt in Regensburg vor Gericht stehende Mann lediglich als Fahrer beteiligt war.