2024 gab es in Deutschland ein Rekordtief beim Rauschtrinken von Kindern und Jugendlichen: Alkoholbedingte Klinikaufenthalte waren so selten wie seit 25 Jahren nicht mehr. Auch in Regensburg zeigt sich insgesamt ein rückläufiger Trend, wenngleich die Zahlen bei 10- bis 19-Jährigen leicht angestiegen sind – insgesamt wurden dort 18 Klinikaufenthalte verzeichnet. Die Caritas-Fachambulanz für Suchtprobleme in Regensburg bestätigt ebenfalls einen generellen Rückgang und berät Betroffene ab 18 Jahren.
Als Gründe gelten vor allem erfolgreiche Präventionsarbeit, aber auch veränderte soziale Gewohnheiten: Viele Begegnungen finden heute digital statt, gemeinsames Trinken nimmt ab. Dennoch bleibt eine Dunkelziffer bestehen. Zum Jahresbeginn suchen erfahrungsgemäß mehr Menschen Unterstützung – wer Hilfe oder Beratung benötigt, kann sich jederzeit an die Fachambulanz der Caritas wenden.