Läuft alles wie geplant, beginnt am 11. März vor dem Landgericht München I ein neuer Prozess gegen den ehemaligen Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs. Das teilte ein Gerichtssprecher mit.
Für das Verfahren sind zunächst zwölf Verhandlungstage angesetzt. Wolbergs, der inzwischen nur noch als Stadtrat für die Brücke aktiv ist, wartet bereits seit fast zehn Jahren auf diesen Prozess.
Im ersten Verfahren rund um die sogenannte Parteispendenaffäre war Wolbergs zwar schuldig gesprochen, erhielt jedoch keine Strafe. Dieses Urteil wurde später vom Bundesgerichtshof aufgehoben, der den Fall an das Landgericht München I verwies.
Damit wird die Affäre um Parteispenden in Regensburg juristisch erneut aufgerollt – fast ein Jahrzehnt nach Beginn der Ermittlungen.