Der Gründonnerstag leitet die drei heiligen Tage der Karwoche ein. An diesem Tag wird an das letzte Abendmahl erinnert, das Jesus mit seinen zwölf Jüngern gefeiert hat. Besonders im Evangelium nach Johannes steht dabei die Fußwaschung im Mittelpunkt – als Zeichen für Demut und Dienst am Mitmenschen.
Auch im Regensburger Dom wurde dieses Zeichen gesetzt: Bischof Rudolf Voderholzer wusch stellvertretend für die Apostel Männern und Frauen die Füße, die sich auf unterschiedliche Weise für andere engagieren.
Die Fußwaschung macht deutlich, worum es an diesem Abend geht: um gelebte Nächstenliebe und den Dienst am Mitmenschen. Der Gründonnerstag eröffnet damit die intensivste Zeit des Kirchenjahres.
Der Karfreitag ist in der katholischen Kirche ein strenger Fasten- und Abstinenztag. Der Gottesdienst im Regensburger Dom beginnt mit einem stillen Einzug.
Im Mittelpunkt steht die gesungene Johannespassion, die den Leidensweg Jesu musikalisch vergegenwärtigt. Ein besonderer Moment ist die feierliche Enthüllung des Kreuzes, an die sich die Verehrung des Kreuzes anschließt.
Am Karfreitag wird besonders an die Vergänglichkeit des Lebens erinnert.
In der Osternacht wandelt sich die Stimmung: Das Licht kehrt zurück, das Leben siegt über den Tod. Dieses Zeichen steht für Hoffnung und Neubeginn.
Am Ostersonntag feierte Bischof Rudolf Voderholzer gemeinsam mit zahlreichen Gläubigen das Pontifikalamt im Regensburger Dom. Mit diesem Gottesdienst enden die drei heiligen Tage der Karwoche.
Die Kirchen im Bistum Regensburg sind zu Ostern traditionell gut besucht – auch wegen der zentralen Osterbotschaft von Hoffnung und Auferstehung.
Wir von TVA wünschen unseren Zuschauerinnen und Zuschauern „Frohe Ostern 2026!“