Regensburg treibt den Hochwasserschutz weiter voran. Mit der Fertigstellung eines weiteren Bauabschnitts in Sallern ist inzwischen mehr als die Hälfte des Gesamtprojekts abgeschlossen. Die neue Schutzanlage soll rund 400 Menschen künftig besser vor Hochwasser schützen.
Die Bilder des Hochwassers 2024 sind vielen Menschen in Regensburg noch deutlich im Gedächtnis. Besonders im Stadtteil Sallern zeigte sich damals, wie schnell der Fluss zur Gefahr werden kann. Straßen wurden überflutet, Keller liefen voll und viele Anwohner sorgten sich um ihre Häuser.
Mit der Einweihung des neuen Abschnitts wächst der Hochwasserschutz in Regensburg weiter. Mehr als die Hälfte des gesamten Projekts ist inzwischen fertiggestellt. Die neue Schutzanlage soll rund 400 Menschen in Sallern künftig vor Hochwasser schützen. Bayerns Umweltminister Glauber bezeichnete den neuen Abschnitt als wichtigen Baustein, um Regensburg langfristig besser vor Hochwasser zu schützen.
Die neue Hochwasserschutzmauer ist rund einen Kilometer lang. Gleichzeitig wurden Ufer- und Vorlandbereiche naturnah umgestaltet. Hochwasserschutz und Renaturierung sollen hier Hand in Hand gehen und die Umgebung aufwerten.
Ganz ohne Kritik verlief die Einweihung des neuen Bauabschnitts in Sallern nicht. Vertreter des Aktionsbündnisses „Erhalt der Donauinseln“ demonstrierten vor Ort. Sie befürchten, dass bei künftigen Maßnahmen zum Hochwasserschutz zu stark in die Natur eingegriffen wird.
Nach Angaben der Verantwortlichen ist in Sallern ein gutes Miteinander gelungen. Der Ausbau des Hochwasserschutzes entlang der Donau soll fortgesetzt werden. Inzwischen sind 11 der insgesamt 18 geplanten Bauabschnitte umgesetzt.