Im Regensburger Stadtosten entsteht eine neue Agri-PV-Anlage, die Solarenergie und Landwirtschaft auf einer Fläche vereinen soll. Der Solarpark soll künftig 6,3 Megawatt Leistung liefern und gleichzeitig landwirtschaftlich genutzt werden können. Die Inbetriebnahme ist für April 2027 geplant.
Die Bauarbeiten an der neuen Agri-PV-Anlage in Regensburg schreiten voran. Pünktlich zum Richtfest werden die ersten Solarmodule montiert. Auffällig ist dabei die ungewöhnlich steile Ausrichtung der Module im Vergleich zum benachbarten Solarfeld. Dahinter steckt eine spezielle Technik, die eine zusätzliche Nutzung der Fläche für die Landwirtschaft ermöglichen soll.
Errichtet wird die Anlage von der Bürger Energie Region Regensburg (BERR) unter anderem gemeinsam mit Landwirt Gerhard Froschhammer. Er wird künftig die Flächen zwischen den Solarreihen landwirtschaftlich bewirtschaften.
Das Konzept der Agri-Photovoltaik verbindet damit die Erzeugung von erneuerbarer Energie mit der landwirtschaftlichen Nutzung. So kann dieselbe Fläche sowohl für die Stromproduktion als auch für die Landwirtschaft genutzt werden.
Neben der doppelten Flächennutzung könnte die neue Agri-PV-Anlage einen weiteren Vorteil bieten. Durch den Schatten der Solarmodule könnte der darunterliegende Boden besser vor Austrocknung geschützt werden.
Bis der neue Solarpark im Regensburger Stadtosten Strom liefert, dauert es noch einige Monate. Die Agri-PV-Anlage mit 6,3 Megawatt Leistung soll nach aktuellem Plan im April 2027 ans Netz gehen.