25 Jahre sind seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 vergangen. Der Regensburger Peter Schröder war damals als Kameramann in den USA und berichtete aus New York. Am Ground Zero drehte er Bilder für deutsche Fernsehsender. Die Erlebnisse dieser Wochen haben sein eigenes Leben nachhaltig beeinflusst.
Am 11. September 2001 rasen zwei entführte Passagierflugzeuge in das World Trade Center in New York. Fast 3000 Menschen verlieren ihr Leben.
Peter Schröder ist zu diesem Zeitpunkt 37 Jahre alt und arbeitet bereits seit mehreren Jahren als Kameramann in den USA. Am Morgen der Anschläge bekommt er einen Anruf: Er soll sofort von Florida nach New York. Doch Flugzeuge starten zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr.
Schröder schlägt sich schließlich bis zum Ground Zero durch. Dort beginnt für ihn eine Zeit, in der er nahezu nonstop berichtet und Bilder unter anderem für RTL und Sat.1 liefert.
In New York erlebt der Regensburger Entsetzen und Leere. Gleichzeitig wird die Stimmung auch gegenüber den Medien zunehmend angespannt.
Peter Schröder befestigt deshalb eine Deutschlandfahne an seiner Kamera. Die deutsche Presse wird akzeptiert. Doch die belastenden Eindrücke bringen auch die Journalisten vor Ort zunehmend an ihre eigenen Grenzen.
Nach den Erlebnissen rund um 9/11 kehrt Peter Schröder fast 20 Jahre lang nicht nach New York zurück. Erst später reist er ganz bewusst wieder in die Stadt, um sich, wie er sagt, in Würde zu verabschieden.
Der 11. September 2001 hat sein Leben nach eigener Einschätzung definitiv beeinflusst. Die Ereignisse in New York haben seinen Blick darauf verändert, was im Leben wirklich zählt.