400 Millionen Euro sollen in die Generalsanierung des Caritas-Krankenhauses St. Josef in Regensburg fließen. Die Bauarbeiten werden mindestens 15 Jahre dauern. Beim Spatenstich für den ersten Bauabschnitt hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder weitere finanzielle Unterstützung durch den Freistaat zugesagt.
Das Caritas-Krankenhaus St. Josef in Regensburg steht vor einer umfassenden Generalsanierung. Das 75 Jahre alte Krankenhaus im Stadtosten soll in vier Bauabschnitten modernisiert werden. Insgesamt sind dafür mehr als 400 Millionen Euro vorgesehen. Die Arbeiten sollen mindestens 15 Jahre dauern.
Mit dem offiziellen Spatenstich haben die Arbeiten am ersten Bauabschnitt begonnen. Dabei soll die Zentrale Notaufnahme aufgestockt werden. Außerdem sind zusätzliche medizinische Funktionsbereiche geplant.
Die Kosten für den ersten Bauabschnitt liegen bei rund 40 Millionen Euro. Davon übernimmt der Freistaat Bayern 28,7 Millionen Euro über eine Förderung.
Beim Spatenstich war neben zahlreichen politischen und kirchlichen Vertretern auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder anwesend. Er kündigte an, dass der Freistaat die Generalsanierung des Caritas-Krankenhauses St. Josef auch weiterhin finanziell unterstützen werde.
Die Investition ist besonders vor dem Hintergrund der angespannten finanziellen Lage vieler Krankenhäuser von Bedeutung. Während in zahlreichen Kommunen über die Zukunft ihrer Klinikstandorte diskutiert wird, soll der Krankenhausstandort in Regensburg langfristig gestärkt werden.
Eine besondere Herausforderung ist die Durchführung der Bauarbeiten. Denn die Generalsanierung des Caritas-Krankenhauses St. Josef erfolgt während des laufenden Krankenhausbetriebs.
Der Diözesan-Caritasverband setzt mit dem umfangreichen Bauprojekt auf die langfristige Zukunft des Krankenhauses. Mit der Modernisierung soll auch die medizinische Versorgung der Menschen in Regensburg und Ostbayern gesichert werden.