Das Universitätsklinikum Regensburg steht wegen hoher Defizite, steigender Kosten und möglicher Sparmaßnahmen im Fokus. Im Wissenschaftsausschuss des Bayerischen Landtags wurde über die finanzielle Lage und die Zukunft des Standorts beraten. Auch Wissenschaftsminister Markus Blume äußerte sich zur Situation.
Am Universitätsklinikum Regensburg fehlen Millionen. Gleichzeitig wird über das Personal und notwendige Investitionen in die Hochschulmedizin diskutiert. Die angespannte finanzielle Lage sorgt deshalb für wachsende Unsicherheit.
Im Wissenschaftsausschuss des Bayerischen Landtags ging es am Mittwoch um die Defizite, steigende Kosten und die weitere Entwicklung des Regensburger Standorts.
Während der Freistaat milliardenschwere Investitionen in Bayerns Universitätskliniken ankündigt, wächst in Regensburg die Sorge vor möglichen Sparmaßnahmen.
Dabei geht es auch um mögliche Auswirkungen auf die Beschäftigten des Universitätsklinikums. Zudem steht die Frage im Raum, welche Folgen die finanzielle Situation für die Patientinnen und Patienten haben könnte.
Wissenschaftsminister Markus Blume nahm am Rande einer Pressekonferenz zur aktuellen Situation am Universitätsklinikum Regensburg Stellung.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen über die wirtschaftliche Situation des Universitätsklinikums Regensburg und die zukünftige Ausrichtung der Krankenhauslandschaft in Ostbayern sprechen sich die Abgeordneten für einen konstruktiven Zukunftsdialog aus. Ziel sei es, das Universitätsklinikum Regensburg als Standort universitärer Spitzenmedizin nachhaltig zu stärken und gleichzeitig die flächendeckende medizinische Versorgung in der Region langfristig zu sichern.
In ihrem Schreiben regen die Unterzeichner die Einrichtung eines runden Tisches „Universitätsmedizin und Gesundheitsregion Ostbayern“ an. Gemeinsam mit den zuständigen Ministerien, dem Universitätsklinikum Regensburg, regionalen Krankenhausträgern, Personalvertretungen sowie weiteren Partnern sollen Perspektiven für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung erarbeitet und strukturelle Alternativen zu kurzfristigen Konsolidierungsmaßnahmen diskutiert werden.
(PM Wahlkreisbüro Peter Aumer)