Drei Jahre nach dem tödlichen Messerangriff im Bezirkskrankenhaus Regensburg wird ein Teil des Falls neu verhandelt. Im Mittelpunkt steht der Angriff auf einen Pfleger, der damals verletzt wurde.
Ein damals 14-Jähriger hatte mit einem Messer ein siebenjähriges Kind getötet und weitere Menschen attackiert. Er wurde zu achteinhalb Jahren Jugendstrafe und zur Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus verurteilt.
Bei der Wiederaufnahme des Verfahrens geht es konkret um einen verletzten Pfleger. Die Jugendkammer in Weiden hatte diesen Angriff als fahrlässige Körperverletzung und nicht als versuchtes Tötungsdelikt eingestuft.
Für die Wiederaufnahme des Verfahrens sind noch vier weitere Prozesstage vorgesehen. Ein neues Urteil könnte am 14. Oktober fallen.