Am Neupfarrplatz in Regensburg wurde es am Freitag laut: Rund 150 Menschen gingen auf die Straße. Ihr Anliegen: die geplante Honorarkürzung für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten. Nach aktuellen Plänen sollen sie künftig 4,5 Prozent weniger Vergütung erhalten.
Die Demonstrierenden kritisieren die vorgesehene Kürzung deutlich. Viele von ihnen fühlen sich übergangen und nicht ausreichend wertgeschätzt.
Noch ist die Kürzung von 4,5 Prozent nicht endgültig beschlossen. Doch aus Sicht der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kundgebung soll es dazu auch nicht kommen. Ihr Ziel ist es, die Entscheidung noch zu verhindern.
Nicht nur in Regensburg, sondern bundesweit gehen derzeit Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten auf die Straße. Der Protest richtet sich klar gegen die geplanten Einsparungen im Bereich der psychotherapeutischen Versorgung.
Die Demonstrierenden machen deutlich, dass sie ihre Arbeit und deren Bedeutung für die Gesellschaft anerkannt wissen wollen. Die geplante Kürzung sehen sie als falsches Signal.
Unterstützung erhalten die Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten auch von anderen Initiativen. In Regensburg beteiligte sich unter anderem das Regensburger Frauenkollektiv an dem Protest.
Ob die laute Gegenwehr am Neupfarrplatz tatsächlich Auswirkungen auf die Entscheidung zur Honorarkürzung haben wird, bleibt abzuwarten.