Di., 15.09.2026 , 14:53 Uhr

Regensburg: Kunst- und Gewerbeverein feiert 100 Jahre Jahresschauen

Seit ca. 190 Jahren gehört der Kunst- und Gewerbeverein zum kulturellen Leben in Regensburg. Ein besonderes Jubiläum feiert der Verein jetzt mit seinen Jahresschauen: Seit 1926 zeigen sie, was die Kunstszene der Region bewegt. Die Ausstellung „100 Jahre – 100 Bilder – 100 Geschichten“ blickt mit 100 Werken auf diese Geschichte zurück.

100 Jahre Kunst in Regensburg

Zum 100. Jubiläum der Jahresschauen stehen nicht nur Jahreszahlen und historische Ereignisse im Mittelpunkt. Vielmehr soll die Ausstellung die Kunst selbst sowie die Menschen und persönlichen Geschichten dahinter zeigen.

„Wir wollten eigentlich nicht eine klassische historische Ausstellung machen, sondern wir wollten wirklich die Werke sprechen lassen und damit auch zeigen, wie vielfältig diese Jahresschauen eigentlich immer waren.“

Beim Blick durch die verschiedenen Jahrzehnte wird deutlich, wie eng Kunst und Zeitgeschichte miteinander verbunden sind. Die ausgestellten Werke erzählen davon, was die Menschen beschäftigt hat, aber auch davon, was in bestimmten Zeiten fehlte und was Regensburg geprägt hat.

Jahresschauen als Spiegel ihrer Zeit

Dabei werden auch schwierige Kapitel der vergangenen 100 Jahre nicht ausgeblendet. Die Ausstellung soll einen möglichst authentischen Blick auf die Geschichte der Jahresschauen ermöglichen.

„Wir wollten diesen authentischen Spiegel der Jahresschauen zeigen. Und zu diesem authentischen Spiegel gehören eben auch die Verwerfungen der Zeitläufe dazu.“

Neben historischen Arbeiten sind auch Werke jüngerer Künstlerinnen und Künstler zu sehen. Dazu gehören Arbeiten aus den U40-Preisen. Sie zeigen, dass sich die Kunst ebenso verändert wie die Gesellschaft.

100 Bilder und 100 Geschichten

Die 100 Jahre Jahresschauen stehen damit nicht nur für Vergangenheit. Die Ausstellung zeigt, wie sich Kunst, Menschen und ihre Geschichten über ein Jahrhundert hinweg verändert haben und welche Themen bis heute Bedeutung haben.

„Das ist eigentlich das Faszinierende an Kunst: Dass sie uns immer wieder dazu bringt, miteinander ins Gespräch zu kommen.“

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