Mehr Barrierefreiheit in der Regensburger Altstadt: Zwischen dem Watmarkt und der Ludwigstraße wird seit Anfang der Woche das Kopfsteinpflaster abgeschliffen. Die Arbeiten sollen vor allem Menschen mit eingeschränkter Mobilität, etwa Rollstuhlfahrern, das Vorankommen erleichtern. Die Kosten für das Projekt liegen bei etwas mehr als 200.000 Euro.
Unebenes und holpriges Kopfsteinpflaster ist für viele Menschen eine Herausforderung. Besonders für Menschen mit eingeschränkter Mobilität kann der Weg durch die Regensburger Altstadt schwierig sein. Deshalb lässt die Stadt jetzt einen Abschnitt zwischen dem Watmarkt und der Ludwigstraße bearbeiten.
Seit Anfang der Woche sind dafür kleine und große Maschinen im Einsatz. Das Kopfsteinpflaster wird in mehreren Durchgängen abgeschliffen, um eine ebenere Oberfläche zu schaffen. Davon sollen insbesondere Rollstuhlfahrer und andere Menschen mit Mobilitätseinschränkungen profitieren.
Bei der Maßnahme achtet die Stadt auch auf den Schutz des historischen Stadtbildes. Die Arbeiten werden nach Angaben der Stadt mit dem Denkmalschutz abgestimmt.
Das Schleifverfahren sei nach Angaben der ausführenden Firma besonders nachhaltig und schonend für das Pflaster. Zum Einsatz kommt dafür eine umgebaute Großfräse, mit der die Oberfläche schrittweise geebnet wird.
Nach dem Abschleifen bleiben zunächst Schleifkanten zurück. Diese werden anschließend mit kleineren Geräten bearbeitet, damit keine zusätzlichen Stolperfallen entstehen.
Die Idee eines möglichst stolperfreien Streifens kommt bei den Regensburgerinnen und Regensburgern größtenteils gut an. Der bearbeitete Abschnitt soll den Weg durch die Altstadt künftig erleichtern.
Für das Projekt nimmt die Stadt Regensburg etwas mehr als 200.000 Euro in die Hand. Wenn die Arbeiten planmäßig im Laufe der nächsten Woche abgeschlossen werden, soll die Altstadt an dieser Stelle ein Stück barriereärmer sein.