Do., 26.02.2026 , 14:06 Uhr

Regensburg/Kelheim: „Regensburg liest ein Buch“ macht einen Roman zum Stadtgespräch

Bei „Regensburg liest ein Buch“ nehmen sich Regensburg und Kelheim gemeinsam ein Buch vor – begleitet von verschiedenen Veranstaltungen über drei Wochen, damit der Titel am Ende wirklich zum Stadtgespräch wird. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr der Roman „Lügen über meine Mutter“ von Daniela Dröscher. Mit einer szenischen Lesung haben Studierende der ADK heute auf das Lese-Festival eingestimmt.

Ein Buch für zwei Städte: Regensburg und Kelheim lesen gemeinsam

Der Grundgedanke von „Regensburg liest ein Buch“: Regensburg und Kelheim beschäftigen sich zur gleichen Zeit mit demselben Roman. Durch das Programm aus Veranstaltungen wird das Buch nicht nur gelesen, sondern überall diskutiert – als Stadtgespräch in der Region.

„Lügen über meine Mutter“: Kindheit im Hunsrück der 80er Jahre

Der Roman „Lügen über meine Mutter“ erzählt von einer Kindheit im Hunsrück in den 1980er Jahren. Im Zentrum steht die fixe Idee des Vaters: Er glaubt, das Übergewicht seiner Frau sei verantwortlich für alles, was ihm im Leben versagt bleibt. Dieses Familiengefüge wirkt wie ein „Kammerspiel Namens Familie“, das die Erzählerin noch einmal durchlebt.

Blick von heute: Die Geschichte wird in einen größeren Zusammenhang gestellt

Gleichzeitig wird das Geschehen aus einer heutigen Perspektive befragt und in einen größeren Zusammenhang gerückt. Es geht auch um die Frage, wie stark Gesellschaft auf Menschen einwirkt – ob man das will oder nicht.

Szenische Lesung an der ADK – Autorin Daniela Dröscher vor Ort

Zum Auftakt gab es eine szenische Lesung an der ADK, gestaltet von Studierenden. Auch Daniela Dröscher, die heute in Berlin lebt, ist dafür an die ADK gekommen.

Veranstaltungen laufen bis 15. März

Das Programm von „Regensburg liest ein Buch“ läuft noch bis 15. März – mit weiteren Veranstaltungen in Regensburg und Kelheim rund um „Lügen über meine Mutter“.

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