Der Babyboom in Deutschland ist längst vorbei. Schon im Jahr 2011 wurde mit rund 663.000 Neugeborenen die niedrigste Geburtenzahl seit dem Zweiten Weltkrieg registriert. Doch inzwischen kommen sogar noch weniger Babys zur Welt. Die Bevölkerung in Deutschland wird dadurch immer weniger jung – allerdings nicht überall.
Die Stadt Regensburg gehört laut Zahlen des Landesamtes für Statistik zu den wenigen Ausnahmen in Bayern.
Neben München soll Regensburg bis zum Jahr 2044 die einzige Stadt im Freistaat bleiben, in der es weiterhin mehr Geburten als Sterbefälle gibt. Das zeigen aktuelle Vorausberechnungen sowie Recherchen der Mittelbayerischen Zeitung.
Bereits heute gilt Regensburg als die jüngste kreisfreie Stadt Bayerns.
Das Durchschnittsalter lag in der Stadt Regensburg im Jahr 2025 bei 41,6 Jahren. Laut Prognose soll es bis 2044 auf 43,2 Jahre steigen.
Damit bleibt Regensburg jung – deutlich jünger als viele andere Städte in Bayern. Nur München weist laut Prognose mit 42,7 Jahren einen noch niedrigeren Wert auf.
Auch beim sogenannten Jugendquotienten zeigt sich die vergleichsweise junge Bevölkerung der Stadt. Dieser Wert beschreibt den Anteil der unter 19-Jährigen je 100 Einwohner.
Für Regensburg wird bis 2044 ein Wert von 24,9 erwartet. In den umliegenden Landkreisen liegen die Zahlen deutlich höher:
Die Zahlen zeigen: Während viele Regionen in Deutschland und Bayern immer älter werden, bleibt die Stadt Regensburg auch in Zukunft eine vergleichsweise junge Stadt.