Aktuelle Technik, neue Erkenntnisse und der persönliche Austausch: Im Marinaforum in Regensburg treffen sich derzeit Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen und den Rettungsdiensten aus aller Welt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Rettungsdienste voneinander lernen und die Versorgung von Patienten weiter verbessern können.
Expertinnen und Experten aus verschiedenen Ländern sind nach Regensburg gekommen, um ihre Erfahrungen auszutauschen. Dabei geht es unter anderem darum, wie der Rettungsdienstin anderen Ländern organisiert ist und welche erfolgreichen Konzepte übernommen werden könnten.
Der Rettungsdienst in Bayern und Deutschland ist auch im internationalen Vergleich gut aufgestellt. Der Kongress im Marinaforum zeigt allerdings, dass es auch hierzulande Möglichkeiten gibt, von Systemen in Ländern wie Kanada oder Australien zu lernen.
Gleichzeitig gibt es Bereiche, in denen der deutsche Rettungsdienst für internationale Fachkräfte als Vorbild dient.
Besonders die systematische Arbeitsweise und die Jugendarbeit in Deutschland hebt Nolan hervor:
„Vom deutschen Rettungsdienst können wir uns glaub ich alle eine Scheibe abschneiden. Alleine die systematische Herangehensweise und die Art wie sie das Wesen des Rettungsdienstes verstehen. Die Jugendarbeit ist hier in Deutschland auch etwas, was ich so auf der Welt noch nicht gesehen habe. Sie verstehen hier wirklich, was die Gesellschaft einfach braucht.“
Beim internationalen Rettungsdienst-Kongress in Regensburg geht es nicht darum, welches Land das beste System besitzt. Entscheidend ist der Austausch über Technik, Strukturen und Erfahrungen – und damit die Frage, wie Menschen im Notfall künftig noch besser geholfen werden kann.