In Regensburg starten heute die Internationalen Wochen gegen Rassismus. Die Veranstaltungsreihe steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Rassismus ist laut. Wir müssen lauter sein!“
Damit setzen die Organisatoren ein deutliches Zeichen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung – egal in welcher Form sie auftreten.
Rassismus zeigt sich nicht immer offen. Oft beginnt er im Alltag – mit einem abwertenden Blick, einem verletzenden Kommentar oder einem schlechten Witz.
Betroffene Menschen gehören selbstverständlich zur Regensburger Stadtgesellschaft. Doch sie erleben immer wieder Situationen, in denen sie ausgegrenzt oder herabgesetzt werden.
Rassismus kann leise auftreten, subtil und unterschwellig. Er kann aber auch laut und offen sein – etwa in Form von Hass-Kommentaren im Internet oder öffentlichen Anfeindungen. In den vergangenen Jahren ist dieses Problem spürbarer und lauter geworden.
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus in Regensburg verstehen sich als klare Aufforderung, entschieden gegen jede Form von Rassismus einzutreten.
Das Positive: Jeder kann etwas tun. Jede und jeder kann Haltung zeigen und widersprechen, wenn Menschen abgewertet werden.
Ein vielschichtiges Programm lädt Bürgerinnen und Bürger dazu ein, sich zu informieren, mitzudiskutieren und aktiv zu werden. Ziel ist es, gemeinsam ein starkes Zeichen für Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt in Regensburg zu setzen.
Weitere Informationen sowie das komplette Programm sind online unter
www.regensburg.de/wochengegenrassismus abrufbar.