Im Regensburger Westen entsteht derzeit das neue Melanchthonwohnheim. Dabei kommt eine moderne Modulbauweise zum Einsatz: Fertige Wohnungen werden angeliefert und mit einem Kran an ihren vorgesehenen Platz gehoben. Dadurch wächst das neue Studierendenwohnheim innerhalb kurzer Zeit deutlich in die Höhe.
Die einzelnen Wohnmodule kommen per Schwertransporter auf die Baustelle. Ein Modul entspricht dabei bereits einer fertigen Wohnung. Von der Anlieferung bis zum vorgesehenen Platz im Gebäude dauert es rund 15 Minuten. Die Module werden just in time angeliefert und anschließend direkt mit einem Kran an die richtige Stelle gehoben. Diese Bauweise ermöglicht einen besonders schnellen Aufbau des neuen Melanchthonwohnheims.
Beim Bauteil 2 sollen insgesamt 155 Wohnungen auf diese Weise innerhalb von knapp fünf Wochen zusammengesetzt werden. Im September und Oktober sollen anschließend die Wohnmodule für Bauteil 1 angeliefert und montiert werden.
Das alte Melanchthonwohnheim wurde 2024 abgerissen. Im Jahr 2025 begannen die Arbeiten an der Tiefgarage und am Fundament. Seit diesem Jahr wächst der Neubau im Regensburger Stadtwesten rasant in die Höhe.
Auch bei der Ausstattung setzt der Neubau auf moderne Elemente. Die Außenfassade besteht aus Holz, das Dach soll begrünt und mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet werden. Für die vielen Studierenden sind außerdem zahlreiche Fahrradstellplätze vorgesehen. In Bauteil 2 entsteht eine Fahrradtiefgarage mit Platz für 450 bis 500 Fahrräder.
Mit dem Melanchthonwohnheim ist auch Peter Hackl eng verbunden. Er hat dort selbst als Student gewohnt und war später Heimleiter. Diese Aufgabe wird er auch im neuen Studierendenwohnheim übernehmen.
Lange müssen sich die künftigen Bewohner nicht mehr gedulden. Ab September 2027 sollen die ersten Studierenden in das neue Melanchthonwohnheim einziehen können. Damit steht das Wohnheim ab dem Wintersemester 2027/2028 einer neuen Generation von Studierenden zur Verfügung.