Taxiunternehmen sichern die Mobilität in Regensburg und Umgebung – besonders auf der letzten Meile, bei Krankenfahrten und wenn Busse und Bahnen nicht mehr fahren. Doch steigende Dieselpreise bringen die Branche in eine schwierige Lage, da die Tarife festgelegt sind und nicht flexibel angepasst werden können.
Das Taxigewerbe in Regensburg ist weit mehr als nur ein Transportdienst. Es sorgt für Mobilität, übernimmt Krankenfahrten und unterstützt die Inklusion. Gerade dann, wenn der öffentliche Nahverkehr an seine Grenzen stößt, bleiben Taxis oft die einzige Option für viele Menschen.
Die aktuell hohen Dieselpreise treffen die Taxiunternehmen besonders hart. Anders als in anderen Branchen können sie ihre Preise nicht einfach erhöhen. Die Tarife sind behördlich festgelegt, wodurch steigende Kosten direkt die Betriebe belasten.
Auch Einsparungen helfen nur begrenzt. Selbst reduzierte Betriebszeiten können die steigenden Kosten nicht wirklich auffangen, da das Taxigewerbe Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge ist. Besonders bei Krankenfahrten bleibt die Nachfrage bestehen.
Eine mögliche Entlastung wäre eine Anpassung der Tarife. Doch bis eine Tariferhöhung genehmigt wird, vergehen oft Monate oder sogar Jahre. Für viele Taxiunternehmen in Regensburg ist das keine kurzfristige Lösung.
Die Erwartungen an Politik und Genehmigungsbehörden sind deshalb hoch. Ohne Unterstützung drohen weitere Einschränkungen im Angebot. Das hätte direkte Folgen für die Mobilität der Menschen in Regensburg und der Umgebung.