Im Norden von Regensburg steht eine umfassende Umgestaltung der Verkehrsinfrastruktur bevor. Unter dem neuen Projektnamen „Nordspange“ werden drei zentrale Straßenbauvorhaben zusammengefasst: der Neubau der Sallerner Regenbrücke, der Ausbau der Nordgaustraße und der Umbau des Lappersdorfer Kreisels. Ziel ist es, den Verkehr besser zu lenken und die Infrastruktur leistungsfähiger zu machen. Trotz rechtlicher Genehmigung seit Ende 2024 sorgt das Großprojekt weiterhin für Diskussionen – insbesondere wegen möglicher Auswirkungen auf die Umwelt.
Mit der Nordspange bündelt die Stadt Regensburg mehrere Vorhaben, die den Verkehr im Stadtgebiet und im Umland langfristig verbessern sollen.
Die Stadt Regensburg ist für den Ausbau der Nordgaustraße verantwortlich.
Das Staatliche Bauamt Regensburg übernimmt den Neubau der Sallerner Regenbrücke sowie den Umbau des Lappersdorfer Kreisels.
Beteiligt am Gesamtprojekt sind zudem der Landkreis Regensburg, der Markt Lappersdorf, die Autobahn GmbH, der Freistaat Bayern und der Bund.
Vor allem gegen den geplanten Neubau der Sallerner Regenbrücke regt sich Widerstand. Kritiker befürchten Eingriffe in die Natur und fordern, die Auswirkungen auf Umwelt und Landschaft stärker zu berücksichtigen. In der Vergangenheit kam es bereits zu Protesten gegen die Brückenpläne.
Obwohl das Projekt rechtlich genehmigt ist – seit Ende 2024 liegt der entsprechende Beschluss vor – wird es noch einige Jahre dauern, bis tatsächlich gebaut wird. Frühester Baubeginn ist 2028. Bis dahin stehen unter anderem weitere Planungen, Abstimmungen zwischen den Projektpartnern und Vorbereitungen an.