Zum Welttag des Buches am 23. April rückt ein besonderer Roman aus Regensburg in den Fokus: In „Das kleine Hotel am Getreidemarkt“ erzählt Autorin Gerda Stauner von Freundschaft, Liebe und davon, was passiert, wenn Mitgefühl auf Vorurteile trifft.
Im Mittelpunkt des Romans steht Marille, die in ihrem kleinen Hotel einen Zufluchtsort für Menschen geschaffen hat, die nach Geborgenheit suchen. Das Hotel am Getreidemarkt wird so zum Treffpunkt unterschiedlichster Persönlichkeiten, die alle ihre eigenen Geschichten mitbringen.
Autorin Gerda Stauner kennt die Atmosphäre solcher Orte gut: Von 1999 bis 2007 führte sie selbst das Künstlerhaus am Alten Kornmarkt in Regensburg. Dieser Ort hat bis heute einen festen Platz in ihrem Herzen. Der Schauplatz Hotel passt deshalb besonders gut zu ihrem Roman, da hier viele verschiedene Menschen aufeinandertreffen.
Die Handlung von „Das kleine Hotel am Getreidemarkt“ dreht sich um mehrere Figuren, die vor einer entscheidenden Frage stehen: Ist Freundschaft stärker als Hass? Ausgelöst wird diese Auseinandersetzung durch einen rassistisch motivierten Vorfall, der die Beziehungen der Menschen im Hotel auf die Probe stellt.
Gerade am Welttag des Buches ist der Roman von Gerda Stauner ein passender Buchtipp. Die Geschichte bietet für viele Leserinnen und Leser einen Wiedererkennungswert, da sie Themen wie Vorurteile, Mitgefühl und Zusammenhalt in den Mittelpunkt stellt.