Am Internationalen Gedenktag der Drogentoten haben sich am Montag Menschen am Milchschwammerl im Park am Regensburger Hauptbahnhof versammelt. Gemeinsam gedachten sie der Menschen, die an den Folgen ihres Drogenkonsums gestorben sind, und setzten ein Zeichen der Solidarität mit ihren Angehörigen. Der Gedenktag geht auf eine Initiative betroffener Eltern vor 29 Jahren zurück und wird heute weltweit begangen.
2.150 Drogentote in Deutschland
Im Jahr 2025 starben in Deutschland 2.150 Menschen an den Folgen ihres Drogenkonsums. Viele der Verstorbenen waren jünger als 30 Jahre. Der Internationale Gedenktag erinnert an diese Menschen und macht zugleich auf die Folgen von Suchterkrankungen aufmerksam.
Hilfsangebote in Regensburg
Unter dem Motto, dass jeder Todesfall einer zu viel ist, machten zahlreiche Einrichtungen in Regensburg auf ihre Beratungs- und Hilfsangebote aufmerksam. Ziel ist es, Menschen mit Suchterkrankungen frühzeitig zu unterstützen und weitere Todesfälle zu verhindern.
Ein Schmetterling für jedes verlorene Leben
Während der Gedenkveranstaltung wurde deutlich, dass hinter jeder Zahl ein individuelles Schicksal steht. Besonders symbolisch wurde dies mit den bunten Schmetterlingen, die an die Verstorbenen erinnern sollten.