Fr., 12.06.2026 , 11:26 Uhr

Regensburg: Führung durch verborgene Orte gewährt seltene Einblicke

Das ehemalige Kloster St. Emmeram in Regensburg gehört zu den ältesten historischen Orten der Stadt. Bereits um das Jahr 739 soll die Anlage entstanden sein. Nach der Säkularisation wird das Gebäude nicht mehr als Kloster genutzt. Geblieben ist jedoch eine beeindruckende Kirche mit zahlreichen verborgenen Bereichen, die der Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich sind.

Bei einer besonderen Führung konnten Besucher nun genau diese versteckten Orte entdecken. Dabei öffneten sich Türen zu Räumen, die nur selten betreten werden.

Seltene Einblicke hinter verschlossene Türen

Neben einem Besuch der Erhardikapelle führte die Tour auch zu weiteren historischen Orten innerhalb von St. Emmeram. Die Führung war aufgrund des großen Interesses zustande gekommen, das durch mehrere Berichte in der Katholischen Sonntagszeitung über solche verborgenen Bereiche geweckt worden war.

Ein weiterer Höhepunkt war die Magdalenenkapelle, die ebenfalls nur selten für Besucher zugänglich ist.

Unter dem Altar: Die Ringkrypta

Während der Führung erklärte Claudia Erdenreich, Historikerin, Gästeführerin und Domführerin, die Bedeutung der besonderen Orte.

Besonders beeindruckend war für viele Teilnehmer der Besuch der Ringkrypta unter der Kirche.

Die Ringkrypta befindet sich direkt unter dem Altarbereich. Das wurde ursprünglich geschaffen, weil die Gläubigen Zugang zur Reliquie also den Überresten des heiligen Emmeram haben sollten.

Geschichte trifft auf Moderne

Die Führung machte deutlich, wie eng in St. Emmeram Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbunden sind. In den verborgenen Kapellen und unterirdischen Bereichen werden noch heute zahlreiche Spuren der jahrhundertelangen Geschichte sichtbar.

Für die Teilnehmer bot die Tour seltene Einblicke in Orte, die selbst viele Regensburger bislang nicht zu Gesicht bekommen haben. Die historischen Räume zeigen eindrucksvoll, welche Schätze sich hinter den Mauern von St. Emmeram verbergen.

Mehr zum Thema sehen Sie heute (12.06.2026) ab 18:30 Uhr in einer Sondersendung!

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