Schülerinnen und Schüler aus Polen, Belgien, Italien, Österreich, der Türkei und aus Regensburg sind in die Domstadt gereist, um gemeinsam ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit zu setzen. Anlass ist das von der EU geförderte Erasmus-Projekt „Der Grüne Weg“, das sich am Europäischen „Green Deal“ orientiert.
Ziel des Projekts ist es, sich intensiv mit der Frage auseinanderzusetzen, wie die einzelnen Länder künftig klimaneutral werden können.
Die Partnerschulen arbeiten in unterschiedlichen Bereichen an nachhaltigen Ideen. Dazu zählen Projekte in der Landwirtschaft, im Bereich Smart Home sowie rund um Solar- und Windenergie.
Schon die Vielfalt der Themen zeigt, welchen Stellenwert der Klimaschutz für die Jugendlichen einnimmt. Ihr Engagement macht deutlich, dass Nachhaltigkeit für sie kein abstraktes Konzept, sondern eine konkrete Zukunftsfrage ist.
Besonders eindringlich beschreibt Hafsa, eine Schülerin aus der Türkei, ihre Motivation:
„Ich finde das ist eines der dringendsten Themen über das wir viel öfter sprechen müssen, ich werde nur auf diesem Planeten leben, ich werde nicht zu einem anderen fliegen, deswegen müssen wir den einzigen Planeten schützen, den wir haben und das motiviert mich.“
Das Treffen in Regensburg markiert den offiziellen Start des Erasmus-Projekts. Insgesamt ist eine Laufzeit von drei Jahren vorgesehen.