Fr., 23.10.2026 , 13:49 Uhr

Regensburg: Ein Herz gegen den Schmerz

Herzkissen sollen Brustkrebspatientinnen nach einer Operation helfen und Schmerzen lindern. Frauen des Katholischen Deutschen Frauenbundes nähen die besonderen Kissen und verschenken sie an betroffene Frauen. Die Aktion macht im Brustkrebsmonat Oktober auf die Erkrankung und die Bedeutung der Früherkennung aufmerksam.

 

Herzkissen können Schmerzen nach Brustkrebsoperation lindern

Ein bisschen Stoff, Füllwatte und geschickte Hände: Daraus entstehen besondere Herzkissen für Brustkrebspatientinnen. Was zunächst wie ein gewöhnliches Dekokissen aussieht, erfüllt einen wichtigen Zweck. Die spezielle Herzform sorgt dafür, dass das Kissen genau unter den Arm passt.

Nach einer Brustkrebsoperation können bereits alltägliche Bewegungen unangenehm oder schmerzhaft sein. Die Herzkissen polstern empfindliche Stellen ab und können dadurch Schmerzen lindern. Für betroffene Frauen sind sie eine einfache, aber wertvolle Unterstützung während der Genesung.

 

Frauenbund näht seit 2018 Herzkissen für Brustkrebspatientinnen

Die Idee der Herzkissen für Brustkrebspatientinnen stammt ursprünglich aus den USA. In Bayern engagieren sich Frauen des Katholischen Deutschen Frauenbundes bereits seit 2018 für diese Aktion.

Die selbst genähten Herzkissen werden kostenlos an Brustkrebspatientinnen verschenkt. Sie sollen den Frauen nicht nur körperliche Erleichterung verschaffen, sondern ihnen auch Mut machen und zeigen, dass sie mit ihrer Erkrankung nicht allein sind.

 

Brustkrebsmonat Oktober macht auf Früherkennung aufmerksam

Die Aktion steht auch im Zeichen des Brustkrebsmonats Oktober. Dessen Ursprung reicht bis ins Jahr 1985 zurück. Damals wurde in den USA erstmals eine Aktionswoche zur Aufklärung über Brustkrebs veranstaltet.

Heute wird der Oktober weltweit genutzt, um auf Brustkrebs, die Situation betroffener Frauen und die Bedeutung der Früherkennung aufmerksam zu machen.

Das könnte Dich auch interessieren

23.10.2026 00:34 Min Regensburg: „Bemelmans“ eröffnet als Museum und Abendbar neben dem Hotel Orphée Lange war unklar, was in die Räumlichkeiten neben dem Hotel Orphée in Regensburg einzieht. Jetzt steht fest: Mit dem „Bemelmans“ entsteht dort eine Mischung aus Museum und Abendbar. Der Ort ist dem Künstler Ludwig Bemelmans gewidmet, der eine besondere Verbindung zur Domstadt hatte. Vom Hotel Ritz-Carlton zum weltberühmten Künstler Ludwig Bemelmans wurde 1898 in Meran 23.10.2026 00:32 Min Wiesent / Regensburg: Nach Sprengstoff-Fund auf der A3 – Mann und Frau verurteilt Nach dem Sprengstofffund auf der A3 im Landkreis Regensburg Ende Januar sind ein Mann und eine Frau wegen Vorbereitung einer Geldautomatensprengung verurteilt worden. Das Urteil fiel vor dem Amtsgericht Regensburg.   Sprengstoff im Auto auf der A3 entdeckt Ende Januar wurde auf der A3 im Landkreis Regensburg Sprengstoff in einem Auto entdeckt. Er wurde zum 23.10.2026 00:39 Min Lappersdorf: Nächtliche Verkehrseinschränkungen am Lappersdorfer Kreisel und auf der B16 Nächtliche Bauarbeiten am Lappersdorfer Kreisel und auf der B16: Ab Montag müssen Autofahrer mit Einschränkungen rechnen. Bis Mittwoch soll die Fahrbahndecke an mehreren Stellen erneuert werden. Vollsperrungen sind nicht notwendig. Fahrbahnschäden machen Sanierung notwendig Der Lappersdorfer Kreisel und Teile der B16 befinden sich in einem mangelhaften Zustand. Die Verkehrssicherheit kann deshalb nicht bis zum geplanten 23.10.2026 02:05 Min Regensburg: Neues Zuhause für Strohhalm Seit über 25 Jahren unterstützt der Verein Strohhalm in Regensburg Menschen, die wenig haben. Mit warmen Mahlzeiten, Kleidung und medizinischer Versorgung hilft der Verein Bedürftigen im Alltag. Weil die bisherigen Räume in der Regensburger Altstadt zu klein geworden sind, plant Strohhalm jetzt einen Neubau im Regensburger Norden. Das Projekt soll knapp vier Millionen Euro kosten