Herzkissen sollen Brustkrebspatientinnen nach einer Operation helfen und Schmerzen lindern. Frauen des Katholischen Deutschen Frauenbundes nähen die besonderen Kissen und verschenken sie an betroffene Frauen. Die Aktion macht im Brustkrebsmonat Oktober auf die Erkrankung und die Bedeutung der Früherkennung aufmerksam.
Ein bisschen Stoff, Füllwatte und geschickte Hände: Daraus entstehen besondere Herzkissen für Brustkrebspatientinnen. Was zunächst wie ein gewöhnliches Dekokissen aussieht, erfüllt einen wichtigen Zweck. Die spezielle Herzform sorgt dafür, dass das Kissen genau unter den Arm passt.
Nach einer Brustkrebsoperation können bereits alltägliche Bewegungen unangenehm oder schmerzhaft sein. Die Herzkissen polstern empfindliche Stellen ab und können dadurch Schmerzen lindern. Für betroffene Frauen sind sie eine einfache, aber wertvolle Unterstützung während der Genesung.
Die Idee der Herzkissen für Brustkrebspatientinnen stammt ursprünglich aus den USA. In Bayern engagieren sich Frauen des Katholischen Deutschen Frauenbundes bereits seit 2018 für diese Aktion.
Die selbst genähten Herzkissen werden kostenlos an Brustkrebspatientinnen verschenkt. Sie sollen den Frauen nicht nur körperliche Erleichterung verschaffen, sondern ihnen auch Mut machen und zeigen, dass sie mit ihrer Erkrankung nicht allein sind.
Die Aktion steht auch im Zeichen des Brustkrebsmonats Oktober. Dessen Ursprung reicht bis ins Jahr 1985 zurück. Damals wurde in den USA erstmals eine Aktionswoche zur Aufklärung über Brustkrebs veranstaltet.
Heute wird der Oktober weltweit genutzt, um auf Brustkrebs, die Situation betroffener Frauen und die Bedeutung der Früherkennung aufmerksam zu machen.