Der Schauspieler Michael J. Fox, Boxlegende Muhammad Ali oder auch Papst Johannes Paul II. hatten eines gemeinsam: Sie litten bzw. leiden an Parkinson. Die neurodegenerative Erkrankung betrifft nach Schätzungen rund 200.000 Menschen in Deutschland – und verändert das Leben der Betroffenen grundlegend.
Nach Alzheimer gilt Parkinson als die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung. Eine Heilung gibt es bislang nicht. Doch durch gezieltes Training und passende Medikamente lässt sich der Verlauf der Krankheit verlangsamen.
Die Diagnose selbst löst oft ganz unterschiedliche Gefühle aus. Für viele ist sie zunächst ein Schock. Andere empfinden auch eine gewisse Erleichterung, weil sie endlich Gewissheit haben. Klar ist: Mit der Diagnose beginnt eine Lebensumstellung – nicht nur für die Erkrankten selbst, sondern auch für ihre Angehörigen.
Wie wichtig Unterstützung sein kann, zeigt ein Besuch bei der Parkinson-Selbsthilfegruppe in Regensburg. Einmal im Monat treffen sich Betroffene im Pfarrheim in Sallern, um sich auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und sich gegenseitig Mut zu machen.
Neben medizinischer Behandlung spielt auch die Akzeptanz der Erkrankung eine wichtige Rolle. Ebenso bedeutend ist es, auf die Krankheit aufmerksam zu machen und über Parkinson zu informieren.
Anlässlich des Welt-Parkinson-Tags am 11. April gibt es in Regensburg die Möglichkeit zum Austausch mit Fachleuten. Im Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg startet ab 11 Uhr ein vielfältiges Programm rund um das Thema Parkinson. Betroffene und Angehörige können dort mit Ärzten ins Gespräch kommen und sich umfassend informieren.