Am heutigen bundesweiten Aktionstag gegen Glücksspielsucht hat sich der Caritas Diözesanverband Regensburg mit einer Aktion am Neupfarrplatz beteiligt. Ziel der Veranstaltung war es, auf die oft tabuisierten Folgen der Sucht aufmerksam zu machen und Hilfsangebote bekannt zu machen.
Über 200.000 Menschen in Bayern betroffen
Nach aktuellen Zahlen gelten über 200.000 Menschen in Bayern als spielsüchtig. Besonders alarmierend: Im Jahr 2023 war jede vierte Person in ambulanter Behandlung wegen einer Glücksspielstörung mit mehr als 25.000 Euro verschuldet. Die finanziellen Folgen sind oft existenzbedrohend.
Information und Aufklärung durch die Caritas
Die Caritas Fachambulanz für Suchterkrankungen nutzte den Aktionstag, um Passanten über die Mechanismen der Glücksspielsucht, deren psychische und soziale Folgen sowie die Möglichkeiten der Hilfe und Beratung aufzuklären. Ziel sei es, die Sucht aus der Tabuzone zu holen und mehr Menschen zu ermutigen, Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Glücksspielsucht weiter entstigmatisieren
Mit dem Aktionstag will die Caritas dazu beitragen, das Bewusstsein für das Thema Glücksspielsucht zu schärfen. Die Regensburger Aktion reiht sich in zahlreiche bundesweite Maßnahmen ein, mit denen Betroffene, Angehörige und Interessierte angesprochen werden sollen.