Seit inzwischen 15 Monaten ziehen sich die Tarifverhandlungen im Öffentlichen Personennahverkehr hin – ohne spürbare Annäherung. Die Fronten zwischen Arbeitgebern und Beschäftigten sind weiterhin verhärtet. Am Montag startet die mittlerweile vierte Verhandlungsrunde.
Vorab haben Busfahrer und Busfahrerinnen in Regensburg noch einmal deutlich auf ihre Forderungen aufmerksam gemacht.
Lautstarker Protest in Regensburg
Mit klaren Botschaften gingen Beschäftigte aus Regensburg, Landshut und Passau auf die Straße. Auf Plakaten war unter anderem zu lesen: „Wir sind kein Verschleißteil“, „Wir streiken auch für euch!“ und „Kein Lohn, kein Bus“.
Die Demonstrierenden machten damit deutlich, dass sie sich in den laufenden Tarifverhandlungen nicht ausreichend berücksichtigt fühlen. Ziel der Aktion war es, den Druck vor der nächsten Gesprächsrunde weiter zu erhöhen.
Positionen weiter festgefahren
Das aktuelle Angebot der Arbeitgeberseite liegt nach Angaben der Streikenden weit von ihren Forderungen entfernt. Eine Einigung ist bislang nicht in Sicht.
Stillstand herrscht damit nicht nur im Verhandlungsraum, sondern auch auf den Straßen – zumindest zeitweise. Während in anderen bayerischen Städten zwei Tage lang gestreikt wird, legen die Fahrer in Regensburg zunächst nur einen Tag die Arbeit nieder.
Entscheidung am Montag
Am Montag beginnt die vierte Verhandlungsrunde. Sollte es erneut zu keiner Einigung kommen, könnten die Streiks nach Angaben der Beteiligten ausgeweitet werden.