Di., 30.06.2026 , 17:43 Uhr

Regensburg: Bürgerinitiative übergibt 7.840 Unterschriften gegen die Nordspange

Die Diskussion um die geplante Nordspange in Regensburg geht in die nächste Runde. Während Befürworter in dem Projekt eine dringend benötigte Entlastung für den verkehrsgeplagten Stadtnorden sehen, sprechen Gegner von einem überholten Millionenprojekt. Nun hat eine Bürgerinitiative den nächsten Schritt unternommen und tausende Unterschriften an Oberbürgermeister Thomas Burger übergeben.

7.840 Unterschriften für Bürgerentscheid

Die Bürgerinitiative „Mobilität neu denken – ohne Sallerner Regenbrücke“ hat am heutigen Nachmittag 7.840 Unterschriften an Oberbürgermeister Thomas Burger überreicht. Ziel ist es, einen Bürgerentscheid über die geplante Nordspange herbeizuführen.

Obwohl für das Vorhaben bereits seit Ende 2024 Baurecht besteht, wollen die Initiatoren die Regensburgerinnen und Regensburger über das Projekt abstimmen lassen.

Nordspange umfasst mehrere Bauprojekte

Das Infrastrukturprojekt im Regensburger Norden beinhaltet neben dem Ausbau der Nordgaustraße und der Umgestaltung des Lappersdorfer Kreisels auch den Neubau der Sallerner Regenbrücke.

Während die Gegner das Vorhaben als veraltetes und kostspieliges Millionenprojekt kritisieren, sehen Befürworter darin eine wichtige Maßnahme zur Entlastung des Verkehrs im Stadtnorden.

CSU und Bürgermeister fordern sorgfältige Prüfung

Am Nachmittag äußerten sich auch der Regensburger CSU-Bundestagsabgeordnete Peter Aumer sowie der Lappersdorfer Bürgermeister Franz Rumstadt zu dem Bürgerbegehren. Sie appellieren an die Stadt Regensburg, die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens sorgfältig und umfassend zu prüfen.

Nach ihrer Auffassung komme insbesondere dem Täuschungs- und Irreführungsverbot bei der rechtlichen Bewertung des Bürgerbegehrens besondere Bedeutung zu.

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