Deutschland erlebt in diesem Jahr einen der heißesten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen. Für viele Menschen gibt es deshalb vor allem eine Möglichkeit zur Abkühlung: den Sprung ins kalte Wasser. Das macht sich auch in den Freibädern in Ostbayern bemerkbar. Mehrere Bäder melden deutlich gestiegene Besucherzahlen, in Regensburg ist sogar von einer Rekordsaison die Rede.
Im neu sanierten Platschare in Roding kamen bislang 25 Prozent mehr Badegäste als im vergangenen Sommer. Noch deutlicher fällt die Steigerung im Freibad Beratzhausen aus. Dort wurden 45 Prozent mehr Besucher gezählt.
Mit solchen Zahlen hatte zu Beginn der Saison nicht jeder gerechnet. Auch Josef Meier, Schwimmmeister und Leiter des Freibads Abensberg, hatte diese Entwicklung zunächst nicht erwartet.
Auch das Keldorado in Kelheim profitiert vom heißen Sommer. An Spitzentagen kommen dort rund 3.000 Besucher. Sollte das Wetter weiterhin mitspielen, könnte das Bad in dieser Saison sogar die Marke von 100.000 Badegästen knacken.
Eine deutliche Steigerung gibt es auch im kleineren Freibad Niederleierndorf. Dort wurden durchschnittlich 48,6 Prozent mehr Besucher gezählt.
Regensburg spricht von einer Rekordsaison
Besonders erfolgreich läuft die Freibadsaison auch in Regensburg. Im Westbad und den weiteren Bädern der Stadt ist sogar von einer Rekordsaison die Rede.
Wie lange die Menschen in Ostbayern noch unter freiem Himmel schwimmen können, hängt vom Wetter ab. Die Freibadsaison endet je nach Bad voraussichtlich Mitte oder Ende September.
Das Wöhrdbad in Regensburg verabschiedet sich mit einer besonderen Tradition vom Sommer: Beim Hundeschwimmen gehören die Becken den Vierbeinern. Die Veranstaltung findet am 26. September von 10 bis 14 Uhr statt.