Im Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg ist heute die neue Bayernausstellung „Brennpunkt Bayern – Hitler und der Kampf um die Demokratie“ eröffnet worden. Die Ausstellung zeigt, wie der Nationalsozialismus in Bayern seinen Anfang nahm – und warum die Verteidigung der Demokratie bis heute wichtig bleibt.
Söder eröffnet Bayernausstellung in Regensburg
Ministerpräsident Markus Söder hat die neue Bayernausstellung heute Vormittag im Haus der Bayerischen Geschichte eröffnet. Im Mittelpunkt stehen die politischen Krisen der frühen 1920er Jahre.
Die Ausstellung beleuchtet, wie Adolf Hitler in Bayern seinen politischen Aufstieg begann. Außerdem zeigt sie, welche Rolle demokratische Institutionen in dieser Zeit spielten.
Demokratie gerät unter Druck
Beim feierlichen Festakt machte Markus Söder deutlich, dass das demokratische Selbstverständnis nicht aufgegeben werden dürfe. Die Ausstellung soll zeigen, wie schnell Demokratie unter Druck geraten kann.
Auf rund 500 Quadratmetern führt die Bayernausstellung durch fünf Themenbereiche. Zu sehen sind historische Originalobjekte, persönliche Schicksale und multimediale Inszenierungen.
Ausstellung richtet sich auch an junge Menschen
Entwickelt wurde „Brennpunkt Bayern – Hitler und der Kampf um die Demokratie“ gemeinsam mit internationalen Partnern. Ziel ist es, nicht nur Geschichte zu erzählen, sondern auch Bezüge zur Gegenwart herzustellen.
Gerade für junge Menschen soll die Ausstellung deutlich machen, warum Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist.
Brennpunkt Bayern bis August 2027 zu sehen
Die Bayernausstellung „Brennpunkt Bayern – Hitler und der Kampf um die Demokratie“ ist bis zum 7. August 2027 im Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg zu sehen.
Sie setzt gerade heute ein starkes Zeichen für die Demokratie.