Mi., 24.09.2025 , 11:47 Uhr

Regensburg: Bayerische Demenzwoche bringt Aufklärung und neue Hoffnung für Betroffene

Während der bayerischen Demenzwoche informiert die Staatsregierung gemeinsam mit medizinischen Einrichtungen über neue Entwicklungen in der Behandlung von Demenz und bietet zahlreiche Veranstaltungen zur Aufklärung und Unterstützung an. Auch in Regensburg engagieren sich Akteure wie das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, wo unter anderem eine große Informationsveranstaltung stattfindet. Wir haben mit Frau Prof. Ute Hoffmann, Chefärztin Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Geriatrie am Krankenhaus Barmherzige Brüder über das Thema Demenz und Alzheimer gesprochen.

Neues Medikament gegen Alzheimer

Ein zentraler Punkt der Aufklärung ist ein neues Medikament, das seit Kurzem auch in Deutschland zur Behandlung von Alzheimer zugelassen ist. Zwar kann dieses Medikament die Krankheit nicht heilen, aber es bietet Betroffenen eine Verlangsamung des Fortschreitens der Erkrankung. Prof. Ute Hoffmann vom Krankenhaus Barmherzige Brüder erläutert, dass derzeit weinige, ausgesuchte Patientinnen und Patienten im frühen Stadium der Erkrankung Zugang zu diesem Medikament erhalten können.

Demenz ist nicht gleich Alzheimer

Im Gespräch hebt Prof. Hoffmann hervor, dass Demenz nicht ausschließlich mit Alzheimer gleichzusetzen ist. Es gibt viele Formen der Erkrankung. Gegen einige kann man durch einen gesunden Lebensstil vorbeugen – dazu zählen ausreichende Bewegung, soziale Kontakte und eine ausgewogene Ernährung.

Infoveranstaltung im Krankenhaus Barmherzige Brüder

Am morgigen Donnerstag leitet das Krankenhaus Barmherzige Brüder in Regensburg eine große Informationsveranstaltung zum Thema Demenz. Vor Ort stehen zahlreiche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zur Verfügung, darunter Fachärztinnen und Fachärzte, Pflegekräfte sowie Beratungsstellen. Interessierte erhalten Informationen zu Symptomen, Therapieansätzen, Pflegeangeboten und Hilfe im Alltag.

Erste Anlaufstellen bei Verdacht auf Demenz

Wer bei sich selbst oder Angehörigen erste Anzeichen einer möglichen Demenz bemerkt, sollte sich zunächst an den Hausarzt oder die Hausärztin wenden. Dort können erste Tests gemacht und bei Bedarf Überweisungen an Fachärzte oder Gedächtnisambulanzen erfolgen. Auch das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder bietet entsprechende Diagnostik und Beratung an.

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