Regensburg hat das Hochwasser 2024 noch deutlich vor Augen – besonders die Werftstraße war stark betroffen. Nachdem die Straße selbst bereits saniert wurde, steht nun die Ufermauer im Fokus. Sie soll generalsaniert werden, um eine stabile Grundlage für den weiteren Hochwasserschutz zu schaffen.
Im Juni 2024 machte sich sogar der Bayerische Ministerpräsident persönlich ein Bild von der Lage in Regensburg. Tagelang blieben die Wassermassen auf gleichbleibend hohem Niveau.
Besonders problematisch war der stark angestiegene Grundwasserpegel, der die Werftstraße aufweichte. Dadurch drohten die Schutzwände aus ihrer Verankerung zu brechen. Die Straße wurde inzwischen erfolgreich saniert – nun folgt der nächste Schritt.
Die Ufermauer stammt noch aus der Zeit des Königreichs Bayern. Seit 1975 befindet sie sich im Besitz der Stadt.
Bei der anstehenden Sanierung soll die historische Bausubstanz gesichert und gleichzeitig an heutige technische Anforderungen angepasst werden. Ziel ist es, die Standfestigkeit der Mauer langfristig zu gewährleisten.
Eine stabile Ufermauer ist Voraussetzung dafür, den Hochwasserschutz für den Unteren Wöhrd weiter voranzutreiben.
Ab dem 4. Mai beginnen die Arbeiten auf einer Länge von 315 Metern. Die Sanierung soll voraussichtlich bis März 2027 abgeschlossen sein.
Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund 7 Millionen Euro.