Mi., 28.01.2026 , 13:40 Uhr

Regensburg: Aumovio plant Stellenabbau in der Entwicklung – Kritik von IG Metall und Politik

Der Automobilzulieferer Aumovio will im Rahmen eines weltweiten Sparprogramms bis Ende 2026 bis zu 4.000 Stellen in der Forschung und Entwicklung streichen. Auch der Standort Regensburg ist betroffen. IG Metall, der Betriebsrat und SPD-Politikerin Dr. Carolin Wagner kritisieren die Pläne scharf.

Bis zu 107 Stellen in Regensburg bedroht

Laut Unternehmensangaben sollen in Deutschland mehrere hundert Arbeitsplätze im Bereich Forschung und Entwicklung wegfallen. Am Standort Regensburg sind davon bis zu 107 Entwicklungsstellen betroffen. Der Stellenabbau ist Teil eines globalen Restrukturierungsprogramms, mit dem Aumovio seine Wettbewerbsfähigkeit steigern will.

Gewerkschaft und Betriebsrat fordern Alternativen

Die IG Metall und der Betriebsrat reagieren mit deutlicher Kritik auf die Ankündigung. Sie fordern vom Unternehmen mehr Transparenz und tragfähige Alternativen zum Stellenabbau. Die Arbeitnehmervertretung verlangt, dass alle Optionen geprüft werden, um die Arbeitsplätze zu erhalten.

Dr. Carolin Wagner fordert Verantwortung

Auch Dr. Carolin Wagner, Bundestagsabgeordnete aus Regensburg und Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, fordert von Aumovio mehr Verantwortung gegenüber den Beschäftigten. Sie appelliert an das Unternehmen, gemeinsam mit dem Betriebsrat und den Gewerkschaften nach Lösungen zu suchen, um den Standort zu sichern.

Der Automobilzulieferer Aumovio will im Rahmen eines weltweiten Sparprogramms bis Ende 2026 bis zu 4.000 Stellen in der Forschung und Entwicklung streichen. Auch der Standort Regensburg ist betroffen. IG Metall, der Betriebsrat und SPD-Politikerin Dr. Carolin Wagner kritisieren die Pläne scharf.

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