Nach 14 Jahren Pause hatte ein Team der OTH Regensburg um Professorin Ina Schildbach im vergangenen Jahr einen neuen Armutsbericht für die Stadt Regensburg vorgestellt. Die Ergebnisse des Berichts sorgten für Aufmerksamkeit – sowohl in der politischen Diskussion als auch im Wahlkampf.
Die zentralen Erkenntnisse fanden sich anschließend in mehreren Wahlprogrammen zur Kommunalwahl wieder. Auch im aktuellen Koalitionsvertrag spielen die Ergebnisse des Armutsberichts eine Rolle.
Fortschreibung des Armutsberichts beschlossen
Fest steht: Der Armutsbericht wird fortgeschrieben. An der OTH Regensburg ist am Dienstag der offizielle Startschuss gefallen. Mit dabei waren Vertreter aus Politik, sozialen Einrichtungen und verschiedenen Initiativen.
Reiche Stadt, teure Stadt
Regensburg gilt als wohlhabende Kommune. Gleichzeitig ist das Leben in der Stadt teuer. Genau hier setzt die Fortschreibung des Regensburger Armutsberichts an.
Wie schon im Vorgängerbericht sollen auch diesmal wieder konkrete Handlungsempfehlungen für die Politik erarbeitet werden. Ziel ist es, soziale Herausforderungen in der Stadt klar zu benennen und politische Lösungsansätze aufzuzeigen.
Arbeit läuft seit April – Bericht 2028 geplant
Bereits im April hat das Team mit der Arbeit an der neuen Ausgabe des Armutsberichts begonnen. Bis zur Veröffentlichung bleibt noch Zeit: Im September 2028 soll der neue Bericht für die „reiche, aber auch teure Stadt Regensburg“ vorgelegt werden.