Die Sternbergstraße in Regensburg gilt als wichtige Verbindung für den Radverkehr und als bedeutender Schulweg. Nach Ansicht des ADFC Regensburg und von Anwohnern sorgt vor allem die enge Bahnunterführung seit Jahren für gefährliche Situationen. Vertreter des ADFC und Kommunalpolitiker haben sich die Lage nun vor Ort angesehen.
Laut einer Erhebung der Stadt aus dem Jahr 2019 fuhr in der Sternbergstraße durchschnittlich alle sieben Sekunden ein Auto. Seitdem dürfte die Verkehrsbelastung kaum zurückgegangen sein.
Besonders problematisch ist die Situation für Radfahrer an der Bahnunterführung. Dort wird die Fahrbahn deutlich enger. Da die Strecke gleichzeitig eine wichtige Schulwegverbindung ist, sehen der ADFC Regensburg und Anwohner hier ein erhebliches Sicherheitsrisiko.
Der ADFC Regensburg setzt sich seit längerer Zeit für Veränderungen in der Sternbergstraße ein. Die Straße ist Teil der geplanten Hauptradrouten in Regensburg und spielt damit eine wichtige Rolle für den Radverkehr in der Stadt.
Bereits im Januar hatte der Stadtplanungsausschuss beschlossen, die Strecke vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Außerdem soll ein Konzept für eine sichere Radverbindung erarbeitet werden.
Nach Angaben von Bürgermeisterin Helene Sigloch ist Regensburg derzeit noch keine Fahrradstadt. Das Ziel sei jedoch, die Bedingungen für den Radverkehr weiter zu verbessern.
Eine mögliche Lösung für die Situation in der Sternbergstraße gibt es bereits. Wann die Straße tatsächlich umgestaltet werden soll, steht allerdings noch nicht fest.