Seit 1936 gehört der Festbetrieb Glöckl zur Regensburger Dult. Was damals mit einem kleineren Zelt am Protzenweiher begann, ist heute eine Familientradition über drei Generationen. Zum 90-jährigen Jubiläum blickt die Familie auf viele Veränderungen der Dult zurück – und zugleich auf die nächste Generation.
Die Geschichte der Regensburger Dult reicht bis ins Mittelalter zurück. Die Familie Glöckl ist zwar noch nicht ganz so lange dabei, kommt aber inzwischen auf 90 Jahre Dult-Tradition.
Angefangen hat alles 1936 am Protzenweiher. Das damalige Festzelt war deutlich kleiner als heute. Rund 400 Menschen fanden darin Platz. Die ältesten Erinnerungen an diese Zeit bewahrt Inge Glöckl auf.
Heute steht das Glöckl-Zelt gegenüber vom Riesenrad. Der Name Glöckl ist damit seit Jahrzehnten fest mit dem Regensburger Volksfest verbunden.
Auch der Standort der Regensburger Dult hat sich im Laufe der Jahrzehnte verändert. Nach dem Krieg fand das Volksfest zunächst im Stadtpark statt. Später kehrte die Dult wieder zum Protzenweiher zurück.
1972 wurde der heutige Dultplatz eröffnet. Seitdem gehört auch das Glöckl-Zelt fest zum heutigen Gelände.
In 90 Jahren hat sich viel verändert. Wer heute das Glöckl-Zelt besucht, erlebt eine andere Dult als noch vor 40 oder sogar 90 Jahren.
Auch die nächste Generation spielt dabei eine wichtige Rolle. Wenn innerhalb der Familie der Betrieb weitergegeben wird, verändert sich die Dult mit ihren Menschen und ihren Gewohnheiten.
Geblieben ist dabei ein bekanntes Symbol: die Glocke. Seit Jahrzehnten ziert sie das Logo des Festbetriebs. Inzwischen wurde sie etwas moderner gestaltet und steht leicht schräg – fast so, als würde sie tatsächlich bimmeln.
90 Jahre Glöckl auf der Regensburger Dult stehen für eine Familientradition, die über Generationen weitergegeben wurde. Inzwischen steht bereits die nächste Generation in den Startlöchern.
Für Inge Glöckl ist der Festbetrieb vor allem eines: ein Familienprojekt, das seit 1936 Teil der Regensburger Dult ist.